Rechtsanwalt Giesen Betrug

Das Strafrecht bildet einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Insbesondere Vermögens-, Betrugs- und Steuerstrafsachen haben oft entscheidenden Einfluss auf Ihre berufliche Situation. Ebenso alle Delikte im Verkehrsrecht.

Aus hunderten von Verfahren wissen wir, dass das Strafverfahren nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat. Deshalb stehen wir fest an Ihrer Seite.

Die Steuerfahndungen und Staatsanwaltschaften erheben in vielen Bereichen häufig Vorwürfe, die sich bei Lichte betrachtet in Nichts auflösen. Dies gilt aber nur, wenn bereits schon von Beginn der Ermittlungen an entscheidende Fehler vermieden werden.

Oft werden im Zusammenhang mit dem Verkauf von Waren über das Internet von den Strafverfolgungsbehörden massive Vorwürfe gegen Verkäufer erhoben. Schnell sind sie dabei dem Vorwurf ausgesetzt, gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande gehandelt zu haben. Die Strafdrohungen sind enorm. Schreit Strafen von bis zu zehn Jahren stehen im Raum. Wer hierbei leichtfertig Angaben zur Sache macht, wird erleben, dass Lappalien zu schwerer Kriminalität aufgebaut werden.

Gleiches gilt im Bereich des Insolvenzstrafrechts. Hier werden oft die Vorwürfe des Bankrotts oder der Verschleppung erhoben, ohne dass deren Voraussetzungen tatsächlich vorliegen. Wenn Sie bei diesen Delikten ohne sachverständige Hilfe selbst mit der Staatsanwaltschaft verhandeln, sind sie hoffnungslos unterlegen. Machen Sie sich klar, dass die wesentliche Ermittlungsarbeit von der Polizei durchgeführt wird. Diese ist teilweise von einem Ermittlungseifer geprägt, der rechtsstaatliche Grundsätze vermissen lässt. Durchsuchungen und Festnahmen sind die Folge. Auch wenn sich später ergeben sollte, dass sämtliche Vorwürfe haltlos waren, wird ihr gesellschaftliches Ansehen erheblich gelitten haben.

Daher empfehlen wir in sämtlichen Strafsachen grundsätzlich keinerlei Angaben zur Sache zu machen, bis der Sachverhalt durch umfangreiche Akteneinsicht festgestellt ist.

In Ihrem Interesse:

Lassen Sie sich strafrechtlich immer beraten!

  • Strafrecht: Körperverletzung, Raub, Diebstahl, Betrug, Untreue usw.
  • Steuerstrafrecht: Steuerhinterziehung und Steuerverkürzung, Selbstanzeigeberatung
    Zollvergehen
  • Wirtschaftsstrafrecht, insbesondere Insolvenz- und Konkursstraftaten, Haftung als Ge
    schäftsführer
  • Jugendstrafrecht
  • Verkehrsstrafrecht: Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Fahrlässige Tötung, Unfall
    flucht
  • Trunkenheits-/Rauschmittelfahren

Verteidigung ist nicht notwendig?

In fast allen Deliktsbereichen gilt, dass etwa 70% der Verurteilungen auf entscheidende Fehler am Beginn des Verfahrens zurückzuführen sind. Aufgrund unserer langen Erfahrungen wird unsere Beratung und Verteidigung Sie in den vielen Fällen vor einer Verurteilung schützen können.

Berufliche Folgen?

Je nach beruflicher Situation droht bei einer strafrechtlichen Verurteilung auch das berufliche Aus! Entweder, weil Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde, oder weil Ihnen wegen eines Vermögensdeliktes das Vertrauen des Arbeitgeber entzogen wurde.

Deshalb empfehlen wir in Strafsachen immer, sich anwaltlich beraten zu lassen. Durch eine vergleichsweise kostengünstige Akteneinsicht erhalten Sie einen Überblick über das, was Ihnen eigentlich vorgeworfen wird. Ein einfaches Beratungsgespräch erhöht Ihre Chancen auf einen Freispruch oder eine Einstellung des Verfahrens!

Vorladung und Vernehmung

Es gilt als erstes und oberstes Gebot im Umgang mit den Steuerfahndungen oder der Polizei:

Schweigen Sie!

Die Verteidigung wird schwierig, wenn Sie sich – zu meist wegen des überfallartigen Auftretens der Polizei gegenüber den Behörden offenbaren und aus Angst und Unkenntnis Dinge berichten, die nicht einmal Gegenstand der Untersuchung waren.

Unterliegen sie nicht der Versuchung, aus falsch verstandener Mitarbeit Angaben zu machen, die später für ihre Verurteilung herangezogen werden. Das kindliche Verständnis, wonach dem lieben Vater nur alles gebeichtet werden müsse, um Gnade vor Recht zu erhalten, wird sie im Bereich des Strafrechts teuer zu stehen kommen. Daher gilt der eiserne Grundsatz:

Schweigen Sie!

Jetzt noch keinen Verteidiger?

Sie haben das Recht, sich jederzeit mit einem Verteidiger Ihrer Wahl zu beraten. Ihnen muss Gelegenheit gegeben werden, Kontakt zu einem Verteidiger aufzunehmen. Von diesem Grundsatz gibt es keine Ausnahme, egal, was Ihnen die Ermittler erzählen. Auch werden Ihre Chancen nicht verschlechtert durch einen Verteidiger, sondern verbessert. Aus vielen Gesprächen mit Richtern wissen wir, dass die meisten Richter selbst nicht verstehen, warum sich Beschuldigte keinen Verteidiger nehmen.

Aber auch in kleineren Strafsachen gilt es, nicht voreilig mit der Polizei zu sprechen. Sie sind den Beamten hoffnungslos unterlegen.

Zur Polizei ohne Anwalt?

Besser nicht! Sie sind auch im Grundsatz nicht verpflichtet, bei der Polizei zu erscheinen und auszusagen. Etwas anderes gilt nur, wenn Sie von Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft vorgeladen werden und der Ladung ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde liegt. Was Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft sind, regelt § 152 GVG i. V. m. dem jeweiligen Landesrecht. Die wichtigste Gruppe sind Polizeibeamte, es können aber auch andere Behörden, so z.B. die Steuerfahndung sein.

Die allermeisten Strafverfahren lassen sich vermeiden oder zügig beenden, wenn Sie vor Ihrer Aussage anwaltlichen Rat einholen. Die dafür zu zahlenden Verteidigergebühren sind gering im Vergleich zu den Kosten einer drohenden Verurteilung. Dies gilt im Straßenverkehr genauso, wie bei den Vorwürfen im Bereich der Vermögensdelikte (Betrug, Hehlerei aber auch Diebstahl etc.). Eine erste Einschätzung Ihres Falles erhalten Sie kurzfristig.